46 Kinder hatten trotzdem viel Spaß beim Erntefest
„Wer hat die längste Luffagurke?“ hieß heuer der Kinderwettbewerb des Obst- und Gartenbauvereins Mühlhausen-Geibenstetten. Aus dem Samen, der an rund 100 Kinder verteilt wurde, wuchsen nur sieben kleinere Exemplare. Dafür gab´s aber jede Menge Bastelspaß beim Erntefest.
Damit möglichst viele kleine Gärtner eine Gewinnchance haben, hatte erste Vorsitzende Sabine Zott in der Einladung aufgerufen, zusätzlich auch die ganze Pflanze mitzubringen, damit auch deren Länge bewertet werden kann.
Doch zunächst verteilten sich die Kinder an den, von den Jugendbetreuern vorbereiteten Bastelstationen.
Etwas erstaunt waren sie, als sie aufgefordert wurden aus einer getrockneten, faserigen Scheibe einer Luffagurke eine Duftseife herzustellen.
Mit Blüten von Kräutern, Farben und Duftölen durfte jedes Kind seine eigene Seife kreieren.
Auch als Stempel kann die getrocknete Luffagurkenscheibe verwendet werden. Kombiniert mit farbigen Abdrücken von Pflanzenblättern, gepressten Blüten und „echten“ Stempeln mit Tieren entstanden einzigartige Glückwunschkarten.
Etwas mehr Ausdauer und Fantasie war beim Basteln eines Schachtelspieles gefragt. Zunächst wurde eine flache Schachtel bemalt, in der Mitte mit einem Steg mit Loch und auf jeder Seite mit einem Gummiband versehen.
Mit viel Geschick kann eine dünne, bemalte Baumscheibe in das gegnerische Spielfeld „geschossen“ werden.
Besonders kreative Kinder bemalten schließlich noch runde Betonklötze, die in der Streuobstwiese als Podeste zum Balancieren einladen werden.
Gestärkt mit roten, gelben und grünen Marmeladen- und Schnittlauchbroten wurde es spannend bei der Siegerehrung vor dem Tisch mit den Preisen.
Mit 18,5 cm errang Nepomuk Grundler den ersten Platz bei der Gurken-Wertung, gefolgt von Ludwig Hahn mit 17,5 cm und Sophia Sigl mit 12,0 cm. Bei der Längen-Wertung war die Pflanze von Anton Hahn mit 8,40 m der eindeutige Sieger. Mit 5,48 m und 4,30 m belegten Pia Wolf und Nadine Bachhuber den zweiten und dritten Platz. Die besten Nachwuchsgärtner erhielten besondere Preise, aber auch alle anderen Kinder durften sich ein Geschenk aussuchen.
So gab es am Ende des Erntefestes bei herrlichem Spätsommerwetter nur strahlende Gesichter.
Bericht: Josef Kastl


