Beim besonderen Familienfest wird es auch eine Überraschung geben
1985 gab es in der Gemeinde Neustadt an der Donau nur jeweils einen Kindergarten in der Stadt und in Bad Gögging.

Der damalige, rührige Mühlhausener Pfarrer Georg Necker hatte im Ort eine dritte Kindertagesstätte ins Leben gerufen.

Heute holt so mancher Vater sein Kind aus “seinem Kindergarten St. Franziskus“ ab.
„Unser alljähriges Familienfest, steht heuer ganz im Zeichen des Jubiläums und unserer neuen Konzeption“ mehr will Bettina Sift vom Kindergarten-Team noch nicht verraten.
Das Fest am Samstag, den 4. Juli beginnt um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Vitus mit einem Kindergottesdienst, gestaltet von den Mädchen und Buben aus dem Kindergarten. Anschließend wird auf die vergangenen 40 Jahre zurückgeblickt, die aktuelle neue Konzeption vorgestellt und dabei ein Geheimnis gelüftet.
Aus dem einstigen eingruppigen Kindergarten (eine Gruppe am Vormittag, eine Gruppe am Nachmittag) entwickelte sich, angepasst an die gesellschaftliche Entwicklung, ein zweigruppiger Kindergarten mit zwei gleichzeitig Vormittagsgruppen mit flexiblen Bring- und Hol-Zeiten. Eine entscheidende Änderung, allerdings nur in der Trägerschaft, brachte im Jahr 2024 der Wechsel von der katholischen Kirchenstiftung Mühlhausen auf die Stadt Neustadt a.d. Donau mit sich.
Unabhängig davon hatte sich das Kindergarten-Team im Jahr 2023 auf dem Weg gemacht, ihrer Einrichtung eine „neue Ausrichtung“ zu geben. Sie richten zukünftig ihren Tagesablauf, ihre spielerische Erarbeitung der Themen über Natur, Mensch und Leben nach der Lehre des Pfarrers Sebastian Kneipp aus. In der vergangenen Woche beobachtete eine Beauftragte des Kneippbunds e.V. aus Bad Wörishofen mehrere Stunden den täglichen Ablauf im Kindergarten St. Franziskus. Das Ergebnis wird im Rahmen der Feierlichkeiten bekanntgegeben.
Mit einem gemütlichen Beisammensein beim Mittagessen, Kaffee und Kuchen und jede Menge Spaß für die Kinder wird der runde Geburtstag im Garten des Kindergartens gefeiert. Herzlich eingeladen sind dazu neben den Familien der Kinder auch deren Großeltern und Freunde.
Bericht: Josef Kastl