Der OGV Mühlhausen-Geibenstetten veranstaltete kürzlich eine spannende und lehrreiche Pilzwanderung im Dürnbucher Forst. Treffpunkt für die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer war der Waldkindergarten.
Zu Beginn begrüßte die Erste Vorsitzende Sabine Zott die Anwesenden herzlich und freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung. Anschließend gab Pilzsachverständiger Willibald Bittner interessante Einblicke in seine ehrenamtliche Tätigkeit. Dabei erläuterte er unter anderem seine Aufgaben als Pilzsachverständiger sowie das Vorgehen bei Verdachtsfällen von Pilzvergiftungen.
Im Anschluss machten sich die Teilnehmer in kleinen Gruppen auf die Suche nach Pilzen im Dürnbucher Forst. Gesammelt wurden nicht nur die bekannten genießbaren Schwammerl sondern auch diejenigen, die den Teilnehmern bisher nicht bekannt waren. Außerdem sollte von jeder gefundenen Pilzart möglichst ein junges, ein ausgewachsenes und ein überaltertes Exemplar mitgenommen werden, um die unterschiedlichen Entwicklungsstadien später besser vergleichen zu können.
Nach der Exkursion trafen sich alle wieder am Waldkindergarten. Dort wurden die gesammelten Pilze nach verschiedenen Merkmalen sortiert. Anhand der Funde erklärte Willibald Bittner die wichtigsten Erkennungsmerkmale der verschiedenen Arten. Dabei ging er auf Eigenschaften wie Geruch, Geschmack und mögliche Giftigkeit ein und vermittelte den Teilnehmern wertvolles Wissen zur Pilzbestimmung.
Besonders eindringlich warnte er davor, Pilze zu verzehren, bei deren Bestimmung Unsicherheit besteht. Anhand anschaulicher Beispiele zeigte er auf, wie leicht essbare Pilze mit tödlich giftigen Arten verwechselt werden können und welche Folgen solche Verwechslungen haben können.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten interessante Einblicke in die faszinierende Welt der Pilze und nahmen viele nützliche Informationen für eigene Waldgänge mit nach Hause. Die Pilzwanderung des OGV Mühlhausen-Geibenstetten war für alle Beteiligten ein gelungener und informativer Vormittag.
Text und Bilder: A. Reitmeier

