Die drei „Neustädter“ Vereine schossen in Mühlhausen „um die Wette“
Im Rahmen einer Stadtmeisterschaft messen sich die drei Schützenvereine des Stadtgebietes jährlich an wechselnden Schießständen. Anlässlich seines 120-jährigen Vereinsjubiläums und zur „Einweihung“ seines neuen elektronischen Schießstandes trafen sie sich in der Schießsaison 2025/2026 beim Schützenverein Mühlhausen.
An zwei Wochenenden im März herrschte Hochbetrieb an den neun Schießständen im Keller des Sport- und Schützenheims. 84 Schützinnen und Schützen im Alter von zehn bis über 70 Jahren kämpften jeweils in ihrer Lieblings-Disziplin um möglichst viele Ringe. Von Luftgewehr frei, Luftgewehr aufgelegt, Luftpistole frei, Luftpistole aufgelegt bis zum Lichtgewehr aufgelegt war alles erlaubt und wurde zusammen gewertet.
In seiner Begrüßung zur Siegerehrung im Rahmen eines Frühschoppens am vergangenen Sonntag betonte erster Schützenmeister Markus Schmauser die Vielfalt der Teilnehmer. Viele Ältere haben das „Auflegen“ genutzt, Damen und Jugendliche waren mit Eifer dabei und die Jüngsten, unter 12 Jahren, konnten zum ersten Mal mit dem Lichtgewehr auf „Ringejagd“ gehen.
Die beiden besten 10er-Schussreihen je Teilnehmer kamen in die Einzel- und Mannschaftswertung. Bei den Kelsschützen Irnsing belegten Walther Pickl (179 Ringe), Alfons Pickl (173 Ringe) und Maria Weber (170 Ringe) die ersten Plätze. Herbert Buchner, Günter Brandl und Manfre Koschar waren die besten Neustädter mit 182, 181 und 180 Ringen. Bei den Gastgebern dominierten Kathrin Schlittenbauer, Anneliese Schlittenbauer und Dirk Neitzert mit 190, 188 und 186 Ringen.
In der Mannschaftswertung waren die zehn besten Schützen je Verein disziplinübergreifend ausschlaggebend. Hierbei sicherte sich der Hausherr mit 1816 Ringen den Wanderpokal für den ersten Platz. Den zweiten Platz errang die Feuerschützengesellschaft Neustadt an der Donau mit 1739 Ringen, gefolgt von den Kelsschützen Irnsing mit 1589 Ringen.
Bericht: Josef Kastl