05.01 2026

Das Jahr 2026 wurde „angeschossen“

Die „künstlichen“ Böller waren schon lange verstummt als Andreas Schmauser, der neue Schussmeister der Böllerschützen in Mühlhausen – er ist seit 2025 im Amt, am ersten Januar zahlreiche Gäste auf der Sportheim-Terrasse zum Neujahrsanschießen begrüßen konnte. Für „seine“ Böllerschützen und einigen Kameraden aus Siegenburg ist das Treffen am ersten Tag des neuen Jahres ein Pflichttermin.

Nach dem persönlichen Wünschen „a guats Neis“ zwischen den Böllerschützen und den Zuschauern bat er die 14 Böllerfreunde, sich in einem großen Bogen auf dem Rasen aufzustellen und gab die Schussfolgen bekannt.

Mit einer „schnellen gegenläufigen Reihe“ wurde die Mitte der Böllergruppe ermittelt. Somit wusste jeder, wann er bei der „Rotte links – rechts“ abdrücken musste. Den Einsatz gab der erfahrene Böllerschütze Franz Moser mit der grün-weißen Fahne nach dem „Laden, Verdämmen und Fertigmachen“. Etwas lauter wurde es dann beim „Doppelschlag“ und dem gemeinsamen Salut. Bei der „langsamen Reihe“ war es wichtig, den Einsatz nicht zu verpassen, damit das Krachen der Handböller nacheinander ein gleichmäßiges „Schallbild“ ergab.

Besonders eindrucksvoll war auch ein Standböller, in dem mit einer rund 10 m langen Zündschnur aus sicherer Entfernung ein vielfaches der Pulvermenge eines Handböllers zur Explosion gebracht wurde.

Der gemeinsame Salut mit einer „echten Kanone“ auf einer kleinen Lafette, gezündet von ersten Schussmeister Markus Schmauser rundete den lautstarken Mühlhausener Neujahrsgruß ab.

Bericht: Josef Kastl


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