27.09 2026

Ministranten waren erfolgreich beim Dekanats-„Minitag“

Rund 220 Ministrantinnen und Ministranten folgten dem Aufruf „Hab MUT, steh auf“ und strömten am vergangenen Samstag in das alte Stadion des TSV-Abensberg. Bei abwechslungsreichen Spielen war neben Geschick auch eine „Portion Mut“ gefragt.

Das Organisationsteam um Sabine Meckl von der kirchlichen Jugendstelle Kelheim stellte den diesjährigen Dekanats-Ministrantentag unter das Motto des deutschen Katholikentages im Sommer in Würzburg.

Aus der Pfarreiengemeinschaft Neustadt-Mühlhausen waren 29 Ministranten und 5 Betreuer dabei.

Auf Turnmatten sitzend, begrüßte sie Diözesanjugendpfarrer Matthias Strätz in der Turnhalle und bat sie, „sich Zeit zu nehmen, gemeinsam zu feiern, sich kennen zu lernen, miteinander zu spielen, eine gute Gemeinschaft zu haben.“

Im Jugendgottesdienst sorgte die Firmband aus Abensberg unter der Leitung der Gemeindereferentin Astrid Habel für den richtigen Sound.

In seiner Predigt ermutigte Strätz die Jugendlichen in einer Zeit, in der der Glaube nicht mehr für so wichtig angesehen wird, „weitermachen in ihrem Dienst. Ihr merkt heute, ihr seid nicht allein.“ Am Ende seiner Ausführung forderte er die Jugendlichen auf, mutig auf einen „fremden“ Ministranten zu zugehen und ihm zu sagen „schön, dass du heute da bist“.

Sehr lebendig wurde es anschließend in der Turnhalle bei der Vorstellung der anwesenden Teams aus den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften durch Sabine Meckl. In der Zwischenzeit hatte Gemeindereferent Geald Knittl von der Pfarrei St. Pius-Hl. Kreuz in Kelheim die Teams in mehrere Völkerball-Gruppen aufgeteilt. Somit stand dem Turnier bei herrlichsten Spätsommer nichts mehr im Weg.

Den ersten Erfolg konnte die Ministranten-Auswahl mit einem Sieg im Spiel gegen eine Auswahl erwachsener Betreuer und Seelsorger feiern.

Mit viel Ehrgeiz und Kampfgeist lieferten sich die Pfarrei-Teams spannende Begegnungen. In der Altersklasse „bis 12 Jahren“ gingen die Teams aus der Pfarreiengemeinschaft Neustadt-Mühlhausen und Mainburg als Sieger hervor. Bei den Jugendlichen „ab 13 Jahren“ war die Pfarrei Abensberg erfolgreich.

Einige ältere Ministranten boten den Jüngeren mit dem Basteln von „Stressbällen“, „Steine bemalen“ und Fotostation ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Wer besonders viel Mut hatte, konnte sich im dreidimensionalen „Aerotrim auf dem Kopf stellen lassen“.

Um 14.30 Uhr gab die Mainburger Gemeindereferentin Andrea Engl das Kommando für den Start des Pfarreienwettkampfes. An elf sehr unterschiedlichen Spielestationen, die sie mit Unterstützung der Dekanatspfarreien vorbereitet hatte, galt es für die Mini-Teams, möglichst viele Punkte zu sammeln.

Beim Ratespiel „Wie viele Stifte sind in der Plastikbox?“, Tennisball-Löffel-Parcours, Gummistiefel-Weitwurf, Pfarrerquiz, Malen mit einem Riesenstift, Schwamm-Wasser-Stafette und Schachtel-Turmbau waren Teamgeist angesagt. Beim „Langsam fahren mit dem Fahrrad“, der „Menschenschubkarre“ und dem „Beantworten von Fragen kopfüber im Aerotrim“ dagegen waren starke Einzelleistungen gefragt.

Besonders wichtig war hier natürlich auch, je nach Anforderung des Spieles die jeweils geeigneten Teilnehmer aus dem Team auszuwählen.

Am besten schafften diese die Ministranten der Pfarrei Neustadt, die mit einem knappen Vorsprung vor dem Team der Pfarreiengemeinschaft St. Pius/Hl. Kreuz Kelheim und der Pfarreiengemeinschaft Saal-St. Oswald-Teuerting den Pfarreienwettkampf gewannen.

Gewonnen haben an diesem Samstag eigentlich alle Teilnehmer. Neben Teamgeist und Fairplay haben sicherlich auch die „kleineren“ Minis bei einem großartigen Gemeinschaftserlebnis viel neue Erfahrungen gemacht und die eine oder andere Mutprobe gut gemeistert.

Bericht: Josef Kastl


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