In den ersten Tagen des neuen Jahres waren auch in den Pfarreien St. Laurentius und St. Vitus wieder die Sternsinger unterwegs, um den Segen in die Häuser bringen und Spenden zu sammeln.
Mit einem festlichen Einzug in die jeweiligen Pfarrkirchen am Fest der Hl. Dreikönige „krönten“ sie ihren Einsatz mit der Gestaltung der Gottesdienste.
Zusammen mit Gemeindereferentin Maria Ganslmeier brachten die Kinder den Gottesdienstbesuchern die „Drei Könige“ etwas näher. „Eigentlich bin ich schon viel zu alt für eine Reise“ stellte Melchior, der älteste der Sterndeuter fest, „aber der Stern verspricht mir Friede und Gerechtigkeit“. Er gab dem Jesuskind einen Teil seines Reichtums, nämlich Gold. Balthasar sah sich „als Mann im besten Alter“ und brachte als Zeichen der Gegenwart Gottes den Weihrauch mit. Der jüngste im Bunde, Kaspar legte ein besonderes Heilkraut, Myrrhe an der Krippe nieder.
„Ihr war als wahre Könige und Königinnen unterwegs“ bei der Sammlung für die deutschlandweite Aktion „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ lobte Ganslmeier das Engagement der Kinder. Ihre gesammelten Spenden wird das Kindermissionswerk für den Kampf gegen das Unrecht der Kinderarbeit verwenden, vor allem in Bangladesch.
Als Zeichen des Segens schrieben die Sternsinger „20*C+M+B+26“ an die Türen oder brachten einen Aufkleber an. So werden die Bewohner jedes Mal beim Betreten ihres Hauses ihrer Wohnung an die „kleinen Könige“ erinnert.

Gemeinsam mit rund 300.000 Kindern in Deutschland halfen auch die Sternsinger aus Neustadt, Mauern, Marching, Mühlhausen und Geibenstetten mit, die Welt ein bisschen besser zu machen.

Bericht: Josef Kastl


